Diese Seite ist für alle, die genauer wissen wollen, wie ich arbeite und warum — sie zeigt meine Haltung und meinen Antrieb.
„Birgit Schuh bewegt sich souverän zwischen verschiedenen künstlerischen Medien und Ausdrucksformen. Sie bespielt ein Blatt Papier ebenso mühelos wie einen Kunst(frei)raum und leistet eine vielseitige öffentliche Kunst- und Kulturarbeit."
Ich denke in Räumen.
Mein räumliches Denken ist der Ursprung für meine Arbeit. Ich lese alles in räumlichen Beziehungen: Ort, Menschen, Aufgaben, Nutzung. In der Kunst werden Schnüre zur Rauminstallation, eine Performance ist Bewegung im Raum, eine Skulptur nimmt Raum ein. Eine Website ist ein digitaler Raum, in dem ich Besucher mit klarer Struktur durch vielschichtige, komplexe Inhalte führe.
Ob physisch oder digital — dasselbe Denken fließt in beide Räume gleichermaßen ein.
Erst zu allen Ebenen in Beziehung treten, dann gestalten.
Bevor ich gestalte, will ich alle Ebenen kennenlernen und verstehen: den Ort, die Menschen, die Aufgabe des Ortes und die Aufgabe der Menschen darin. Weil es eine räumliche Situation ist, ist sie vielschichtig — und zu all diesen Ebenen muss ich erst in Beziehung treten, bevor daraus eine Gesamtgestaltung entstehen kann.
Am deutlichsten wird das dort, wo eine Aufgabe an einen Ort, eine Nutzung und ihre Menschen gebunden ist — in der Kunst am Bau ebenso wie in einem Webauftritt. Auch dort will so vieles zusammenfinden: die Person dahinter, die Arbeitsweise, das Angebot, die aktuelle Situation, die Herkunft… Genau das macht es komplex und herausfordernd zugleich — all dem eine Struktur zu geben, die klar und übersichtlich ist und Lust macht, weiterzuentdecken.
Jede Arbeit ein Unikat.
Jede Aufgabe hat ihren eigenen Kontext: einen eigenen Ort, eigene Menschen, eine eigene Nutzung. Selbst vergleichbare Orte wie zwei Schulen stellen mich nie vor dieselbe Aufgabe: Die eine steht beispielsweise für Internationalität, eine andere für Inklusion. Jede hat ihr Besonderes, das sichtbar werden will. Ich entwickle immer Einzelfall-Lösungen. Deshalb ist jede Arbeit ein Unikat. Und ich liebe es, mich immer wieder mit neuen Kontexten zu beschäftigen.
Im Webdesign ist es dasselbe. Ich arbeite nicht mit fertigen Rezepten für eine bestimmte Zielgruppe, sondern beginne bei der Einzigartigkeit dieser einen Person oder Firma und ihres Angebots. Für jeden Ort, jeden Menschen, jede Aufgabe entwickle ich eine eigene Lösung.
Von der Idee zur Umsetzung.
Von der Idee ausgehend wähle ich stets das geeignete Medium und Material – wie Zeichnung, Skulptur oder Installation, realisiert mit Metall, Glas, Beton und Textilbeton bis zu Licht und Sound. Dabei bringe ich Komplexes in eine klare und doch poetische Form. Mit langjähriger Erfahrung führe ich ein Projekt in Kooperation mit Handwerk, Statik, Forschung oder anderen Partnern bis zum fertigen Ergebnis: von der ersten Idee über die vollständige Projektleitung bis zur finalen Umsetzung.
Genau diese Erfahrungen und Kompetenzen bringe ich eins zu eins ins Webdesign ein. So unterschiedlich ein Kunstwerk und eine Website erscheinen: Die Arbeitsweise ist dieselbe.
Zwei Seiten, die ich in mir trage.
Ich bin Bildende Künstlerin, liebe das Experiment, den Zufall und die Überraschung, und zugleich habe ich eine ausgeprägte Affinität zu Mathematik und Physik. Das zeigt sich durchaus auch in meinen Arbeiten und in der Art, wie ich sie entwickle. Ich kann Gestaltung mit System verbinden sowie Konzept und Kostenplan in einer Hand halten.
Diese Verbindung ist seit jeher meine Stärke. Dies für mich selbst klar zu benennen und nach außen sichtbar zu machen, kam erst mit der Zeit.
Heute nutze ich dieses Bewusstsein, um auch anderen zu helfen: das Besondere in ihrem Werdegang, ihrem Unternehmen oder ihrer Raumsituation herauszuarbeiten und in seiner ganzen Bandbreite sichtbar zu machen — mit einer Website, die sie klar und überraschend präsentiert, mit einer Raumgestaltung, die ihr Unternehmen visuell trägt, oder in einem privaten Umfeld, das ihre Persönlichkeit unterstreicht. Was sich nicht in eine Schublade fügt, braucht keine Schublade, sondern die richtige Form.
So entsteht beides aus derselben Haltung: Kunst im physischen Raum & Webauftritte im digitalen Raum. Zwei Räume – eine Art zu arbeiten.