Die Seite, die du gerade liest — der ehrlichste Beleg für das, was im Webdesign entsteht.
Eine Seite für ein Profil, das in keine Schublade passt: Kunst am Bau, freie Arbeiten und Webdesign kommen aus demselben Ursprung — räumlichem Denken. Ich habe das so geordnet, dass Menschen sofort ihren eigenen Bereich finden, ohne dass die anderen verschwinden. Struktur, Texte und Gestaltung sind aus einer Hand.
Die Werke-Galerien liegen unter einer farbigen Glasscheibe. Jedes Bild ist entsättigt und in einen ruhigen Farbton getaucht, alle Töne sind über die Seite zu einer Komposition zusammengestimmt — keine Unruhe, kein Bilder-Flickenteppich.
Erst beim Überfahren springt das Original in voller Farbe hervor. Aus dem ruhigen Blick wird ein Moment des Entdeckens — dieselbe Geste wie in Birgits Arbeit „Bunt sehen“: hinschauen, und plötzlich kippt das Bild ins Farbige.
Eine Person, mehrere Felder — eine klassische Portfolioseite bildet das nicht ab. Der Ausgangspunkt war deshalb nicht „eine Website für eine Künstlerin“, sondern die Frage, was Kunst am Bau, freie Arbeiten und Webdesign verbindet. Die Antwort ist das räumliche Denken: einen Ort erst verstehen, bevor man ihn verändert. Daraus ist die ganze Struktur gewachsen.
Die Seite ist als Hub aufgebaut: eine Startseite, von der aus jeder Bereich erreichbar ist, und Bereichsseiten, die wieder zueinander zurückführen. Wer ankommt, weiß sofort, wo er ist und wohin als Nächstes — dieselbe Aufgabe wie bei einem Leitsystem im Gebäude, nur dass der Raum hier ein Bildschirm ist.
Der auffälligste Eingriff ist die Duoton-Behandlung der Werke. Statt eines bunten Rasters, das von der ersten Sekunde an lärmt, liegt über den Galerien eine ruhige, farbig abgestimmte Glasschicht. Das hält die Seite zusammen und schafft genau den Moment, der gute Kunst ausmacht: Man schaut hin, fährt über ein Werk — und die Originalfarbe springt hervor. Entdecken statt Überrollt-werden.
Die Texte sind in Birgits Sprache geschrieben — direkt, klar, ohne Agentur-Ton. Sie sollen klingen, als säße sie neben dir und würde es selbst erzählen. Deutsch zuerst; eine englische Ebene lässt sich später sauber andocken, ohne die Struktur umzubauen.
Gebaut, um zu bleiben: schlank, datenschutzfreundlich, ohne Cookie-Ballast — und so, dass Birgit neue Arbeiten künftig selbst ergänzen kann. Die bestehende Sichtbarkeit der Domain bleibt dabei erhalten, jede alte Adresse wird sauber weitergeleitet.