„EVA DOLOROSA I–III sind mit der Nähmaschine auf Folie gesteppte Zeichnungen, teilweise eigenwillig verfremdet, die durch ihren Entstehungsprozess wortwörtlich unter die Haut gehen; das zarte Transparente erhält seine Brüchigkeit durch Elemente, die wie Operationsnarben wirken, auf Verletzung verweisen.“
— Barbara Manke, Kunstverein Melle · Ausstellung „bleeding sweets“, Orangerie Gut Ostenwalde, 2009
In der Serie „Eva dolorosa“ sticht die Nähmaschine spurenhinterlassend in das zarte Papier oder die verletzliche Folie und hinterlässt vielfältige altmeisterliche Erinnerungen an Eva, deren dreidimensionaler Gefühlsausbruch die flüchtig schmerzende Realität der Maschinenzeichnung zum Objekt werden lässt.