Die Galerie Raskolnikow, Dresden, befindet sich in einem ehemaligen Wohnhaus mit rustikalem, braunen Holzfußboden, freistehenden Holzbalken und relativ kleinen Fenstern. Diese heimelige Atmosphäre wurde durch Einfügen eines weißen „doppelten Bodens“ gebrochen. Durch Verkleinerung des Grundrisses und Verdrehung dieser Form entstand ein völlig veränderter Raumeindruck, es „generiert sich mit minimalistisch erscheinenden Interventionen, eine Auseinandersetzung des Betrachters mit der Historie, mit alltäglichen Funktionen, der Dimension und dem Vorhandenem im Raum.“ (Jens Zander, Architekt, Dresden)