Ein Spiegelobjekt für den Innenhof des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Berlin. Farbige Spiegel bringen Licht in den tiefen Hof und spiegeln die Landschaft als gebrochene Übersetzung in der Fassade wider.
Die Arbeit überzeugt durch die Schaffung einer grünen Gegenwelt zum urbanen Kontext. Unter Beachtung funktionaler und programmatischer Aspekte werden die Grünflächen im Innenhof maximiert. Es entstehen Mulden und Hügel; Licht, Wasser, Vegetation und Stein prägen die Atmosphäre. Ein verbindender, mäandrierender Weg entschleunigt und schafft in seinen Windungen Aufenthalts- und Kommunikationsnischen.
Das Spiegelobjekt schafft eine Verschmelzung von Landschaft und Kunst. Die Natur wird als gebrochene Übersetzung in der neuen Fassade vielfach widergespiegelt, der Spiegel bringt farbiges Licht in den tiefen Innenhof. Abhängig von Tageszeit und Wetter verändert sich die Atmosphäre im ganzen Hof. Die Arbeit stellt einen ausgezeichneten Beitrag im Spannungs- und Kommunikationsfeld von Landschaft und Kunst im urbanen Kontext dar.
Auszug aus dem Protokoll der Preisgerichtssitzung, Juni 2024
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